Vom Samenkorn zur Pflanze
In der Schulgarten-AG zogen die Kinder ihre ersten Gemüsepflanzen selbst aus Saatgut heran. Im Klassenzimmer wurden Tomaten, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Brokkoli, Paprika, Salat und Kürbis ausgesät und mit viel Sorgfalt gepflegt. Regelmäßig gossen die Schülerinnen und Schüler die kleinen Pflanzen, topften sie um und stellten sie an einen geeigneten Platz am Fenster. Mit großer Neugier beobachteten sie, wie aus winzigen Samen kräftige Pflanzen entstanden und wie viel Zeit und Geduld es braucht, bis sich die ersten Blüten und Früchte zeigen. So konnten die Kinder den Wachstumsprozess hautnah miterleben und entdecken, wie wertvoll die Pflege von Pflanzen ist.


Wir ernten, was wir säen
Nach den Eisheiligen durften die ersten selbst gezogenen Setzlinge der Schulgarten-AG ihren Platz im Schulgarten finden. Mit viel Sorgfalt pflanzten die Kinder Tomaten, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Brokkoli, Zuckererbsen und Paprika ein und lernten, worauf es bei der Pflege ankommt: regelmäßiges Gießen, ausreichend Erde, genügend Abstand und die richtige Versorgung der Pflanzen. Geduldig beobachteten sie das Wachstum und erfuhren, wie viel Zeit, Arbeit und Aufmerksamkeit nötig sind, bis Gemüse geerntet werden kann. Umso größer war die Freude über die ersten eigenen Ernteerfolge! Gemeinsam verarbeiteten und genossen die Kinder ihr selbst angebautes Gemüse und erlebten dabei ganz bewusst, welchen Wert die Lebensmittel haben, die täglich auf unseren Tellern landen.

Auf den Spuren der Regenwürmer
In der Schulgarten-AG richteten die Kinder im Frühjahr eine Beobachtungsstation für Regenwürmer aus dem Schulgarten ein. Mit großer Neugier verfolgten sie, wie die Regenwürmer Gänge durch die Erde gruben, die verschiedenen Erdschichten miteinander vermischten und Blätter zur Ernährung in den Boden zogen. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler, warum Regenwürmer als wichtige Nützlinge gelten: Sie sorgen für nährstoffreichen Humus und sind zugleich eine wertvolle Nahrungsquelle für viele Tiere, zum Beispiel für Vögel. So konnten die Kinder hautnah erleben, welche bedeutende Rolle die kleinen Bodenbewohner für die Natur spielen.
